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Bitte die Vogelschutzgebiete respektieren ... weiterlesen

Bitte die Vogelschutzgebiete respektieren

Die Inseln der Isar sind die Kinderstuben der "Kiesbrüter" wie Flussuferläufer oder Flussregenpfeifer, das umgebende Wasser schützt ihre Brut gegen Feinde. Sie legen ihre Eier kaum sichtbar in den Kies, wo sie durch Erholungssuchende zertreten würden. Weil es infolge des Geschiebemangels immer weniger Inseln gibt, müssen die Vögel auch mit normalen Uferstreifen vorlieb nehmen.
Die Altvögel verlassen während der Störungen das Gelege, wodurch die Eier bzw. Küken bei Sonnenhitze oder Kälte absterben. Auch die Vögel haben ein Recht auf ihren Lebensraum Bitte unbedingt die Absperrungen (Leinen und Schilder) respektieren, Abstand halten, ruhig verhalten und Hunde fernhalten d.h. anleinen

Die Vogel-Brut kann je nach Witterung schon Mitte März beginnen und je nach Hochwassergeschehen (Nach-Brut) bis Mitte August dauern. Die Vogelbrutplätze werden jedes Jahr durch den Landesbund für Vogelschutz (LBV) identifiziert und in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Bad Tölz - Wolfratshausen markiert. Die Schilder und ggf. Flatterleinen werden dem aktuellen Bedarf entsprechend angebracht und wieder entfernt.

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September 2017: Neue DVD zur Flößerei "Fahr ma obi am Wasser", mehr unter Literatur

NEU: Mai 2018: ca. 8 km nach Wallgau Baum quer über dem Fluß ... weiterlesen

NEU: Mai 2018: ca. 8 km nach Wallgau (kurz vor Flusskilometer 240) liegt nach einer Kurve ein Baum quer über der gesamten Fahrrinne. Hindernis ist aber rechtzeitig erkennbar, links Anlangen und über die Kiesbank umtragen (Thomas Ebert)
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Mai 2017: Die Einsetzstelle unterhalb des Sylvensteindamms ist wieder benutzbar.

September 2017: Korrektur: Isarkatarakt bei Lenggries km 210 in Einklang mit dem BKV-Führer Schwierigkeitsstufe WW III.

September 2017: Evtl. unbefahrbare Stelle in der Ascholdinger Au bei km 183,5 ... weiterlesen

September 2017: Evtl. unbefahrbare Stelle in der Ascholdinger Au bei km 183,5.
Das Wasser läuft über eine flache Kiesbank nach links unter einen ins Wasser hängenden Baum. Bei größerer Wassermenge evtl. rechts passierbar, sonst am flachen linken Ufer treideln (oder in sehr schmalen Wasserlauf direkt am rechten Ufer fahren)
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Neu: Mai 2018: Gefahr - ca. 1 km nach der Brücke Schäftlarn bei km 168,5 ... weiterlesen

Neu: Mai 2018: Gefahr - ca. 1 km nach der Brücke Schäftlarn bei km 168,5 fließt das Wasser in einer schmalen Rinne nach links unter einen Baumverhau. Geübte Kajakfahrer können die Rinne kurz vor dem Baumverhau rechts verlassen. Für Ungeübte und Schlauchboote zu eng, rechts über Kiesbank umtragen. (Rolf Renner)
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Juni 2017: Die Umtragestelle am Wehr Baierbrunn km 162,5 ist wieder benutzbar ... weiterlesen

Juni 2017: Das Restwasserkraftwerk und die Fischtreppe am Wehr Baierbrunn km 162,5 sind fertiggestellt, die Aussetzstelle im Kanal ist wieder benutzbar und an der Isar wurde eine neue Einsetzstelle geschaffen. Zur Zeit findet ein "Fischmonitoring" zum Prüfen der Fischdurchgängigkeit statt; bitte die umfangreichen Einrichtungen in Nähe der Umtragestrecke in Ruhe lassen.
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November 2015: Das Wehr Großhesselohe km 156,0 wird umgebaut, Wehrmauer und Umtragestelle bleiben davon unberührt.

September 2017: Aussetzen in München-Thalkirchen (mit anschl. Umsetzen in den Werkkanal) oberhalb der Brücke links.
Unterhalb der Brücke ist ein Anlanden links äußerst schwierig)

Juni 2016: Am 4. Juni war die Isar-Fahrt "111 Jahre nach dem ersten Faltboot". Hier ist die Einladung und die Karte

Sept. 2017: Querliegender Baum ca. 2 km unterhalb der Brücke bei Oberhummel (etwa Fluss-km 101) nicht mehr vorhanden

Neu: April. 2018: Brücke bei Marzling (Fluss-km 110,2) starke Strömung ans rechte Ufer unter einem Baum durch. weiterlesen

Neu: April. 2018: Direkt vor der Brücke bei Marzling (Fluss-km 110,2) starke Strömung ans rechte Ufer unter einem Baum durch. Wenn unsicher, vor der Brücke möglichst links halten und unter der Brücke links im flachen Wasser durchfahren (ab 20m³/s am Pegel Freising), sonst treideln.

Juni 2015: Neue Wildfluss-Landschaft zwischen der Mündung des Sempt-Flutkanals und Moosburg ... weiterlesen

Juni 2015: Zwischen der Mündung des Sempt-Flutkanals und Moosburg (km 97,7 - 97,4) hat die Isar ihr rechtes Ufer abgetragen, ist in einen ehemaligen schmalen Altarm eingebrochen und hat eine kleine Wildfluss-Landschaft geschaffen - mit viel Treibgut, Baumhindernissen, Verzweigungen, Kiesbänken und einem neuen Arm am rechten Ufer.
Durchfahrt am rechten Ufer zur Zeit frei.
Update April 2017: Die große Kiesbank (Bildmitte) ist wieder weggespült und einer der Seitenarme läuft hier wieder im ursprünglichen Bett. Im Moment sind alle Arme befahrbar.
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März 2017: Durchfahrt unter der Baustelle Straßenbrücke Moosburg km 95,2 gesperrt. weiterlesen

März 2017: Die Straßenbrücke Moosburg km 95,2 wird bis voraussichtlich 2018 erneuert. Zur Zeit werden die neuen Widerlager gebaut.
Die bisherige Ein-Aussetzstelle liegt im Baustellenbereich und kann nicht mehr benutzt werden. Ein bequemer Ausstieg ist einen Kilometer vor Moosburg am Ende einer langgezogenen Linkskurve am linken Ufer möglich (km 96,08). Die Stelle ist durch große Hinweistafeln am linken Ufer kenntlich gemacht.
Beim Flugplatzgelände in 280m Entfernung ist eine Parkmöglichkeit, Bootswagen mitnehmen!
!!! Wegen der wechselnden Bauzustände (z.B. Montage der neuen Brücke ab Jahresmitte oder Abbruch der Behelfsbrücke ab Beginn des nächsten Jahres) sieht sich die Bauleitung außerstande, die Durchfahrt wochenweise freizugeben. Allerdings wird Sonntags normalerweise nicht gearbeitet.
Frühestens Ende 2018 wird nach dem vollständigen Abbau der Provisorien eine neue Aussetzstelle unterhalb der Brücke am rechten Ufer geschaffen.
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August 2015: Eisenhindernisse Mittlere Isar bei km 90.95 und 85,8 ... weiterlesen

August 2015: In der Mittleren Isar sind an zwei Stellen im Fahrwasser Eisenstangen eingerammt:
- km 90,05: 10 m vor der Straßenbrücke Volkmannsdorf, nahe des linken Ufers im Stromzug und
- km 85,88: 1 km nach der Autobahnbrücke, bei einer niedrigen Stromleitung, beim Ausstieg zum Ghs. Fischerhans, mitten im Fluß (Bilder).
Sie sind geeignet, ein Schlauchboot zu zerstören oder einem Kanu tiefe Kratzer zuzufügen bzw. es zum Kentern zu bringen. Bei höherem Wasserstand sind die Eisen dicht unter der Wasseroberfläche nicht zu sehen.

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August 2015: das Gasthaus Fischerhans (km 85,8) ist zur Zeit geschlossen.

August 2016: Berichtigung Kanu-Karte Isar "I13" wegen Befahrbarkeit Stadtgebiet Landshut

WWF-Info-Kampagne zum Thema „Wildfluss Isar“

Die Isar ist ein Wildfluss und auf weiten Abschnitten kein Fluss für Leute ohne Bootsbeherrschung ... weiterlesen

immer wieder aktuell: ... auch wenn es Jahre ohne besondere Hindernisse gibt:

Die Isar ist ein Wildfluss und auf weiten Abschnitten
kein Fluss für Leute ohne ausreichende Bootsbeherrschung und ohne Kenntnisse im Befahren von Wildflüssen.
Sie ist auch kein Fluss für harmlosen Badeboot-Spaß und risikolose Fun-Events.


Immer wieder entstehen Baumhindernisse und Totholzansammlungen in Verbindung mit starkem Stromzug und starkem Wasserdruck unter das Hindernis hinein. Besonders die Ascholdinger Au und die Pupplinger Au (Strecke Einöd - Puppling - Schäftlarn) haben ein hohes Gefahrenpotential, hier manchmal auch hinter uneinsehbaren Kurven. Ungeübte Bootfahrer werden mangels ausreichenden Fahr-Könnens hineingezogen und schlimmstenfalls unter Wasser festgehalten werden. Es gab es schon tödliche Unfälle und fast-tödliche Unfälle.

Je höher der Wasserstand und damit der Wasserdruck ist, umso mehr sind ausreichende Wildwasserkenntisse (WW I bis WW II-) einschließlich der geeigneten Bootsausrüstung notwendig. Die immer wieder geforderten ausreichend stabilen Boote allein sind nicht ausreichend, wenn es an ausreichenden Kenntnissen im Manövrieren von Booten in solchen Situationen fehlt.

Es gibt keine langfristige Auskunft über den Zustand dieses sich ständig verändernden Wildflusses. Jedes Hochwasser schafft neue Verhältnisse, ja neue Flussläufe. Mal ist die Isar weitgehend problemfrei, mal hält sie tückische und schwierige Stellen bereit. Eine Empfehlung für Maximal-Wassermengen läßt sich bei einem sich ständig verändernden Wildfluss nicht geben.

Hochwasser, d.h. gegenüber dem normalen Wasserstand erheblich erhöhte Wassermengen sind für Unerfahrene lebensgefährlich: Wasserwucht, kein kontrolliertes Schwimmen möglich, keine Anlandestellen, Hängenbleiben in Bäumen und Sträuchern, Wurzelstöcke, mitschwimmende Baumstämme etc. Aus einen überfluteten Auwald mit Strömung wieder herauszukommen ist ebenso schwierig, wie bei reißender Strömung anzulanden.

Nach jedem Hochwasser ist damit zu rechnen, daß neue, tückische Gefahrenstellen entstanden sind und die bisherigen Ortskenntnisse hinfällig sind. Bootfahrer ohne ausreichende Wildwasserkenntnisse müssen nach einem Hochwasser von einer Befahrung absehen, solange die neue Situation unklar ist.

Bilder: WWA Weilheim:

Welche Gewalt die Hochwasser entwickeln,
sieht man an den Veränderungen in der Ascholdinger Au.
Hier ändert sich die Isar ständig und in manchen Jahren mehrmals:
gräbt neue Flussläufe, schüttet alte Flussläufe meterhoch mit Geröll zu, häuft Totholz an, unterspült Bäume und läßt sie ins Wasser fallen um dann mit hohem Wasserdruck untendurchzurauschen ...
je nach augenblicklicher Situation eventuell eine riskante und tödliche "Spielwiese" für Badeboot-Fahrer, aber auch für Erfahrene tückisch, wie ein Unfall im August 2014 zeigte.
Auch der "Hochwasser-Kick" scheint modern zu werden:
300 m³/s Hochwasser (wie auf dem Bild vom Marienklause-Wehr 2014) sind kein Spielfeld für Badehosen-Helden und Kick-Event-Sucher.
Die Leute der Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr, Polizei müssen dann diese ahnunslosen und rücksichtslosen Dummköpfe mit großem Aufwand (Helikopter etc.) und unter eigener Gefahr herausholen und mit Unterkühlungs­symtomen ins Krankenhaus bringen.
Es gibt Leute, die solche Verhältnisse beherrschen und den Grand Canyon oder den weißen Nil befahren - aber die meisten können es NICHT.


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Bei Hochwasser erhebliche Gefahr durch Staulegungen ... weiterlesen

Bei Hochwasser erhebliche Gefahr durch Staulegungen

Während einzelner Hochwasser werden die Schütze der Wehre Bad Tölz, Icking und Baierbrunn geöffnet, um die abgelagerte und die zuströmende Kiesfracht ins Unterwasser durchzulassen. Die starke Strömung auf die Wehre zu und die in diesem Zustand schwer bzw. nicht benutzbaren Anlandemöglichkeiten machen diese Situation besonders gefährlich. Bei diesen Wassermassen in die Wehröffnung hineingezogen zu werden wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich.
Von einer Befahrung des gesamten Abschnitts Puppling (Wolfratshausen) - Schäftlarn - München-Thalkirchen wird dann dringend abgeraten. (Bei Hochwasser sollten sowieso nur Ortskundige und Erfahrene unterwegs sein.)
... im Einzelnen:
- E-Werk Bad Tölz: Anlanden 500m nach der Altstadt-Straßenbrücke links oder spätestens kurz nach der darauffolgenden Wegbrücke links. Hier ist die letzte Möglichkeit, die Fahrt zu beenden. (Entfernung bis zur Einsetzstelle nach dem Wehr 2 km). Ein Aussetzen vor dem Wehr ist wegen der starken Strömung bei gleichzeitig abgesenktem Wasser nicht möglich.
- Wehr Icking: Die einzige Aussetzstelle liegt direkt vor dem Wehr und ist wegen der starken Strömung nur für Geübte mit Ortskenntnis zuverlässig erreichbar. Die Floßgasse als Notweg ist wegen eventueller Hindernisse darin keine Alternative. Die Durchfahrt durch die Wehrfelder ist wegen der nicht genügend hochziehbaren Schütze unmöglich. Die Einfahrt in den Floßkanal wäre möglich, der aber ist durch ein Schütz stillgelegt.
- Wehr Baierbrunn: Es kann nicht in den trockenliegenden Kanal eingefahren werden, ein Anlanden am linken Ufer ist wegen der starken Strömung unmöglich. Anlanden und Umtragen am rechten Ufer ist sehr riskant und mühsam. Ein am Georgenstein positioniertes motorisiertes Schlauchboot fordert evtl. ankommende Sportboote zum Anlanden auf, der Weg zu einer befahrbaren Straße ist sehr weit.

nebenstehende Bilderserie aus
> "Isar"
 > "Bilder"
  > "Bad Tölz - Schäftlarn"
   > "Staulegung bei Hochwasser"

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Isar / Kurzinfo Isar / Kurzinfo

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... sind an der Isar (wie auch auf Loisach und Amper) zumindest problematisch.

Die Isar von Krün bis Sylvensteinsee ist an vielen Stellen eng, schnell, kurvenreich und oft erst im letzten Moment einsehbar. Wenn sich plötzlich hinter einer Biegung eine durch ein Baumhindernis unbefahrbare Stelle zeigt, ist schnelles Manövrieren und entsprechende Bootsbeherrschung notwendig, um nicht durch die schnelle Strömung in den Baumverhau gezogen zu werden. Ein für Gepäckfahrt beladenes Boot ist zu schwerfällig für schnelle Reaktionen auf engem Raum. Andrerseits gibt es zahlreiche seicht überronnene Stellen und Verzweigungen mit sehr wenig Wasser in den einzelnen Armen.
Das gesamte Gebiet ist Naturschutzgebiet mit Zelt-Verbot. Der einzige Campingplatz ist "Isarhorn" oberhalb Krün. Hinzu kommt das Touristenlager des Gasthof "Post" in Vorderriß. Die Wassermenge reicht die meiste Zeit im Jahr selbst für Solo-Boote ohne Gepäck kaum aus.

Das Umtragen vom Sylvenstein-See über den Damm in die Isar ist nicht möglich (Balkensperrkette schon weit vor dem Damm, auch davor keine Aussetzstelle, steile Uferhänge, starker Straßenverkehr auf sehr enger Straße)

Auch auf der weiteren Strecke ab Sylvenstein gibt es immer wieder die für die Isar typischen "Kiesbanküberläufe", bei denen das Wasser weitverteilt mit entsprechend geringer Wassertiefe über Kiesbänke ins Unterwasser abrinnt - für Zweier mit Gepäck heißt das meist rechtzeitig aussteigen und treideln.
Der einzige erlaubte Zeltplatz direkt an der Isar ist Einöd zwischen Bad Tölz und Wolfratshausen (siehe weiter unten) und der Campingplatz München - Thalkirchen.
Es ist durchgehend Schutzgebiet mit Zeltverbot, welches von Rangern überwacht wird.

Die Wassermenge wird am Sylvenstein-Staudamm reguliert und ist damit nicht unmittelbar von den vorangegangenen Niederschlägen abhängig. Wenn starke Niederschläge erwartet werden, wird der See evtl. schon vorher abgesenkt. Wenn der Seepegel zu niedrig ist, werden die Niederschläge zurückgehalten. Im Abschnitt vom Wehr Fleck/Winkel bis zur Kanaleinmündung reicht die Wassermenge selbst für Solofahrten ohne Gepäck meist nicht aus. Dann muß über längere Strecken getreidelt werden.

Die Alternative zu einer Gepäckfahrt ist ein fester Standort in Einöd und Tagesfahrten: Einöd ist ein Lagerplatz auf einem ehemaligen Sägewerksgelände. Im oberen Teil ist es eine große Kiesfläche/Parkplatz/Abstellfläche und ein Wiesenstreifen zum Zeltaufstellen. Am Fluss liegt eine kleine Zeltwiese. Die einfache Sanitäranlage mit Klo, Waschbecken, Duschen liegt etwas abseits oben an der Hangkante bei den Wohnwagen. Kosten: 7€/Person + 2€/Kfz, Anmeldung in der Gaststätte gegenüber der Straße, bei größeren Gruppen besser telefonisch im Voraus.
Von hier aus sind als Tagesfahrten möglich:
- Sylvenstein - Fleck (halber Tag)
- bei ausreichend Wasser auch Sylvenstein - Bad Tölz
- Lenggries - über den Tölzer Stausee - Einöd
- Einöd - Schäftlarn
  evtl. mit weiten Wegen zum Auto-Umstellen:
- Schäftlarn - Thalkirchen und
- obere Isar Krün - Sylvensteinsee
- Sylvensteinsee, Mündungen von Walchen, Dürach und Isar

Öffentliche Verkehrsmittel zum Autonachholen gibt es an der Isar kaum.
Eine Busverbindung mit wenigen Fahrten am Tag verbindet die Ein-/Aussetzstellen Puppling - Einöd - Bad Tölz Friedhof (Nähe Tölz E-Werk) zum Auto-nachholen bzw. Auto-vorstellen auf dieser Route. Somit ist das Transportproblem für eine Person / ein Auto lösbar. Auto umsetzen per Autostop ist nicht nur problematisch wegen der nachlassenden Bereitschaft, jemand mitzunehmen, sondern auch, weil die Straßenverbindungen nicht durchgängig sind.

ohne Auto mit Faltboot oder Luftboot:
- Sylvenstein unterhalb des Damms und Vorderriß: im Sommer eine Busverbindung von Lenggries aus
- Lenggries: Bahnhof in Flussnähe
- Obergries: Bahnhof in Flussnähe
- Bad Tölz: Taxi von/zum Bahnhof
- Brücke Wolfratshausen-Puppling: Bus vom Bahnhof (wenige Verbindungen)
- Schäftlarn: Taxi von/zur S-Bahnstation
- München-Thalkirchen: U-Bahn-Station in Flussnähe

Gaststätten und Biergärten
sind für manche scheinbar überlebenswichtig, daher eine kurze Auflistung:
"Post " mit Wirtsgarten (und Touristenlager) in Vorderriß, "Isarburg" mit Wirtsgarten nach Lenggries links oben auf der Höhe, ehemals "Biertempel", jetzt"Jailhouse" vor Bad Tölz rechts ?, Cafe nach der Stadtbrücke Bad Tölz links, "Behamwirt" mit Freisitzfläche in Einöd (Zeltplatzbesitzer), "Bruckenfischer" mit großem Wirtsgarten vor der Straßenbrücke Schäftlarn rechts, abseits der Isar "Klostergaststätte" in Schäftlarn.

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Im Mittelpunkt dieser Internet-Seiten stehen Kanu-Karten im A4-Format
für die mit Wanderbooten befahrbaren, lohnenden Flußabschnitte bis WW-Stufe I (ggf. bis WW II-).
Siehe Kapitel "Übersicht"
Nicht lohnende Strecken sowie Wildwasserstrecken oberhalb WW II- sind nicht beschrieben.

Alle wesentlichen Informationen sind auf diesen Karten enthalten, damit sie unterwegs zur Verfügung stehen: Befahrbarkeit, Schwierigkeiten, Ein-Ausstiege, Befahrungsregelungen, Pegel, Straßen- und Bahnverbindungen und soweit Platz ist, Hinweise zu Kultur, Geschichte, Technik, Geologie ...

Die Kanu-Karten sind für Bootfahrer mit ausreichender Erfahrung in WW I bis II- zusammengestellt, welche auch die fachtypischen Bezeichnungen kennen.
Die Beschreibungen gelten nur für "normale" Wasserstände. Bei höherem Abfluss oder gar Hochwasser kann das Aussetzen vor Hindernissen erschwert oder gar unmöglich sein.

Korrekturen werden sofort in die Karten eingearbeitet, wodurch die PDF-Dateien stets auf dem mir bekannten aktuellen Stand sind. Bei der Bildschirmausgabe macht es mehr Arbeit und dauert länger.
Aktuelle Informationen sind bei jedem Fluß unter Aktuelles zu finden.

Die Kanu-Karten gibt es ...

... hier auf dieser Internetseite in Bildschirmauflösung zum Ansehen und ggf. herauskopieren

... für 8 € hochauflösend als PDF-Datei per E-Mail-Versand zum Selberausdrucken
Gesamter Kartensatz (keine Einzelkarten) Isar, Loisach, Ammer, Amper und Würm
insgesamt 32 Einzel-Karten und 13 zusätzliche Textseiten im DIN A4-Format
30 Detailskizzen von Wehren und Ein-/Aussetzstellen
viele Hinweise zu Kultur, Geschichte, Technik, Geologie ...

Wer die Karten schon einmal gekauft hat:
bitte Jahr des Kaufes angeben, dann gibt es die aktuellen Karten für 4€.
(Für diesen Zweck bleiben die Kundendaten gespeichert)

Bestellung:

bitte mit Name, Adresse und Telefonnummer, Überweisung nach Erhalt der Dateien.
Näheres zum Datenschutz im Impressum.

weitere Fragen:
Ich gebe auch gerne telefonische Auskunft (089 - 8642599), aber bitte vorher die Informationen dieses Kapitels "Allgemeines" und die jeweiligen Flußbeschreibung durchlesen, damit ich nicht Dinge erklären muß, die auf den Karten und auf dieser Internetseite schon längst beschrieben sind.

Kartengrundlage: Bayerische Vermessungsverwaltung; 2/16
 

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Es gab einen Vorläufer zu diesen Kanukarten: die Kanukarte von Alfred Heurich im Kanuführer von Carl Luther
("Isar von Scharnitz bis München und Loisach von Garmisch bis zur Mündung")

Isar / Die historische Heurich-Karte

Führer und Karte wurden von mir digitalisiert, können aber hier leider nicht veröffentlicht werden, weil es keine Möglichkeit gibt, die Rechte zur Veröffentlichung zu erlangen. Von Luther und Heurich sind keine Nachkommen bekannt und die Urheber-Rechte werden erst 2038 allgemein frei. Es handelt sich um ein sogenanntes "verwaistes Werk".

Download Infoblatt (PDF-Datei)

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Isar / Karten / Freising - Landshut Isar / Karten / Freising - Landshut

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Hinweise:

Auf der linken Seite der nachstehenden Pegelinfos
sind die aktuellen Abflusskurven (m³/s) gezeigt. Der Abfluß in m³/s ist für eine Beurteilung besser geeignet als der Wasserstand in m (siehe hierzu "Pegel" oder "Durchflußmenge ?" unten)

Auf der rechten Seite der nachstehenden Pegelinfos
sind Erklärungen zur Bezugsstrecke und deren Befahrbarkeit beschrieben,
ggf. Hintergründe zur Wasser­bewirt­schaftung, ein Lageplan des Pegelstandortes,
alternativ die aktuelle Wasserstandskurve (in m) und ein Link zur entsprechenden Seite des Hochwassernachrichtendienstes (HND).

Die Pegelkurven und die Lagekarten sind mit mit freundlicher Genehmigung des Bayerisches Landesamtes für Umwelt (LfU), Hochwassernachrichtendienst (HND) hier eingestellt.

Bei den meisten Pegeln sind Empfehlungen für die "Befahrbarkeit" enthalten, obwohl solche eigentlich unmöglich sind.
Die Spannweite zwischen den verschiedenen Aspekten ist riesig:
- Schlauchboot-Kapitäne ohne wirkliche Erfahrung  vs.  geübte und mit dem Fluß vertraute Kanusportler
- Sicherheit  vs . Spaß für erfahrene und auch an größere Schwierigkeiten gewöhnte Wildwasser-Kanuten
- hindernisfreie flussmorphologische Situation  vs.  neu entstandene schwierigere Passagen
- aktuell freie Durchfahrt  vs.  unvorhersehbare Baum-/Strauch-Hindernisse
Bei den Mindestpegeln spielt auch der Bootstyp eine Rolle:
- über die Kiesbanküberläufe hinweg hat ein Solo-Canadier etwas weniger Tiefgang als ein Solo-Kajak.
- durch eine felsdurchsetzte Stromschnelle hat das meist schmälere Kajak bzw. WW-Open-Canoe einen Vorteil gegenüber dem breiteren Wandercanadier.

"Hochwasser-Meldestufen" ...öffnen


"Hochwasser-Meldestufen" ...schließen

Die "Hochwassermeldestufen" geben keinen Hinweis auf die Befahrbarkeit.
Meldestufe 1 ist definiert als Beginn von "stellenweise kleinen Ausuferungen". Das kann bei dem einen Fluß schon bei wenig mehr Wasser als sonst sein, bei dem anderen Fluß erst bei starkem Hochwasser.
So ist zum Beispiel beim Pegel Puppling die Meldestufe 1 bei 280 cm (= 275 m³) erreicht. Für "Badebootfahrer" ist wegen des hohen Strömungsdruck in Totholzansammlungen hinein bei spätestens 150 cm (= 60 m³) Schluß. Die in manchen Veröffentlichungen genannte Meldestufe 1 als Grenze für eine Befahrung der Isar ab Bad Tölz durch "Normalfahrer" oder gar für das Boot-Ausleihen an Ungeübte ist unsinnig und unverantwortlich.
Definition der Hochwasser-Meldestufen bei Menüpunkt "Begriffe" unter "H".

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Pegel-Latte Pegel-Latte Meist wird in Flussbeschrei­bungen der "Pegel" angegeben und man meint damit den mit Hilfe des Pegel (d.h. der Pegel­einrichtung) gemessenen Wasserstand in cm. Der Pegel ist aber lediglich "ein willkürlich ins Wasser gehaltener und fixierter Meterstab" und somit zunächst nicht aussagekräftig für Bootfahrer. Denn der Wasserstand "75 cm" kann bei dem einen Fluss zu große Wassermenge und hohen Wasserdruck unter die Baumhindernisse in Kurven bedeuten, während er bei einem anderen Fluss zur Befahrung nicht ausreicht. Lange Zeit gab es nur Informationen über den aktuellen Wasserstand und deshalb ist er im Bewusstsein vor allem älterer Paddler fest verankert.

Unmittelbar aussagekräftig hingegen ist die Durchflussmenge, fachlich korrekt "Abfluss" in m³/s. Er ist eine absolute Angabe über die Wassermenge und damit sind die zu erwartenden Verhältnisse in der Auswirkung direkt abschätzbar. Selbstverständlich muß man auch den Fluss kennen, denn 60 m³/s durch engverwinkelte Baumhindernisse in der Ascholdinger Au (Isar) sind etwas anderes als 60 m³/s auf glattem Flusslauf zwischen Grafrath und Schöngeising (Amper). Wer die Pegelverhältnisse im Internet recherchiert - und das tun heutzutage sehr viele - hat mit dem Abfluss Q die realitätsnähere und besser einschätzbare Angabe.

W-Q-Beziehung Der Wasserstand "W" kann seit jeher leicht von der Messlatte abgelesen werden und seit langem aus automatischen Pegelmeßeinrichtungen fernübertragen und telefonisch erfragt werden. Der Abfluss "Q" jedoch muß immer wieder durch aufwendige Messreihen für unterschiedliche Wasserstände ermittelt werden. Hierzu ist über den Fluss ein Drahtseil gespannt, an welches ein Strömungsmesser in verschiedenen Positionen und verschiedenen Tiefen in den Fluss gehängt wird. Erst mit diesen Ergebnissen können im Internet Wasserstand UND Abfluss bekanngegeben werden. Unter "Abflusstafel" auf der Internetseite des HND ist der aktuelle Zusammenhang zwischen W und Q tabellarisch und grafisch dargestellt.

In geschiebeführenden Flüssen ändert sich diese "W/Q-Beziehung" immer wieder und teilweise erheblich, wodurch die Angabe eines Mindestwasserstandes für die Befahrbarkeit eine flüchtige Sache ist. Eine Angabe "mindestens 15 m³/s am Pegel Tölz für die Strecke Tölz - Puppling" ist hingegen dauerhaft.

Pegel-Latte Wer auf die telefonische Pegelansage angewiesen ist, erhält (leider immer noch) nur den Wasserstand W durchgesagt oder man muß während der Tour den Pegel im Vorbeifahren ablesen.
Auf dieser Internetseite sind auch die Wasser­stands­kurven zu sehen: im rechten Teil der Pegelangaben ganz unten.

Auf der Internetseite des HND Bayern unter dem Menüpunkt "Lexikon" und bei Wikipedia unter dem Stichwort "Pegel" sind weitere Erklärungen zu finden.

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Isar / Pegel / Freising - Landshutschließen

Erst 2 km vor Landshut mündet der Mittlere-Isar-Kanal und bringt max. 70 m³/s zurück in die Isar.


Stammdaten
zuständig: WWA Landshut
Meßstellen-Nummer: 16007004, Einzugsgebiet: 7.918 km²
Pegel-Telefon (Wasserstand): 01804 - 370037 - 326


Lageplan


Wasserstand


Link zum HND

zur Beurteilung der Strecke
Moosburg - Einmündung Mittlere-Isar-Kanal

zur Zeit wegen Bauarbeiten keine Pegelangaben

Das Wehr Moosburg (km 94,1)
leitet das Isarwasser über einen Kanal mit max. 70 m³/s zum Mittlere-Isar-Kanal und erhöht damit dessen Wassermenge.

Auch das Wasser der Amper wird hierzu übergeleitet, jedoch ausschließlich zur Weiterleitung in den Kanal und nicht zur Aufbesserung des Isar-Restwassers.
Der Isar bleibt nach dem Wehr Moosburg eine Mindest-Restwassermenge von 5 m³/s.
Erst ab 75 m³/s am Pegel Moosburg wird es mehr.

Nach 3 km kommt noch das meist geringe Restwasser von der Amper hinzu.



Stammdaten
zuständig: WWA Landshut
Meßstellen-Nummer: 16006613, Einzugsgebiet 3493 km²
Pegel-Telefon (Wasserstand): 01804 - 370037 - 227


Lageplan


Wasserstand


Link zum HND

Pegel / Freising

zur Beurteilung der Strecke
Freising - Wehr Moosburg

Das Wehr Oberföhring (km 142,9)
leitet das Isarwasser mit max. 150 m³/s in den hier beginnenden Mittlere-Isar-Kanal.

Der Isar bleiben nach dem Wehr Oberföhring
folgende Mindestrestwassermengen:

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
11  11  16  17  18  21  20  18  14  12  11  11 m³/s

Hinzu kommen etwa 5 m³/s durch die Münchner Stadtbäche.
Bis zum Wehr Moosburg ist damit immer ausreichend Wasser vorhanden.

Für eine Befahrbarkeit mit Einern reichen 15 - 20 m³/s
Ideal sind 25 - 30 m³/s. Dann mäandert die Isar immer noch durch ihre Kiesbänke, hat aber ausreichend Wassertiefe auch für Zweier.


Über das Pegeltelefon 01804 - 370 037 - 325 ist nur der Wasserstand (in cm) zu erfahren. Dann hilft diese Tabelle weiter:

Abflußtabelle Pegel Freising (März 2018): 10   20   30   40   50   60   70   80   90 cm
12,1 15,3 19,1 23,4 28,6 34,7 42,0 50,4 60,2 m³/s


Stammdaten
zuständig: Wasserwirtschaftsamt München
Meßstellennummer: 16006500, Einzugsgebiet 3067 km²
Pegel-Telefon (Wasserstand): 01804 - 370037 - 325


Lageplan


Wasserstand


Link zum HND


Isar / Pegel / Freising - Landshut schließen


Isar / Pegel / Bad Tölz - Münchenschließen

Für die Strecke
Wehr Baierbrunn bis München-Thalkirchen.
gelten folgende Mindest-Restwassermengen:

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
8   8   10  13  16  19  19  16  11  8   8   8 m³/s

Für eine Befahrung dürften 15 m³/s reichen.
Aber es gibt keine Rinnen, der Flußgrund ist meist sehr eben und das Wasser über die gesamte Breite verteilt und damit seicht.


Der Pegel München ist der einzige Pegel zur groben Abschätzung der Wassermenge für diese Strecke, aber er eignet sich nur sehr eingeschränkt unter Berücksichtigung folgender Zusammenhänge:

Wenn der Werkkanal seine max. mögliche Wassermenge abzweigt und in Großhesselohe weiterführt sowie der Fabrikbach und der Auer Mühlbach die übliche Wassermenge führen, könnte folgende theoretische, unzuverlässige und überprüfungsbedürftige Rechnung aufgehen:
Wassermenge Pegel München – 48 m³/s = Wassermenge Baierbrunn bis München.


Über das Pegeltelefon 01804 - 370 037 - 324 ist nur der Wasserstand (in cm) zu erfahren. Dann hilft diese Tabelle weiter:

Abflußtabelle Pegel München (März 2018)
60    70    80    90   100   110   120   130 cm
25,5  35,6  47,4  60,4 74,3  88,8  104   120 m³/s

Für die Strecke Wehr Baierbrunn - München
ergeben sich folgende rechnerischen Werte:

60    70    80    90   100   110   120   130 cm
                  12    26    41    56    72 m³/s

Der vom BKV genannte Mindestpegel 90 cm entspräche nach dieser theoretischen Rechnung (und dem o.g. aktuellen Wasserstand/Abfluß-Zusammenhang) einer Wassermenge von 12 m³/s ab Baierbrunn.


Stammdaten
zuständig: Wasserwirtschaftsamt München
Meßstellennummer: 16005701
Einzugsgebiet: 2838 km²
Pegel-Telefon (Wasserstand): 01804 - 370037 - 324


Lageplan


Wasserstand


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zur Beurteilung der Strecke
Puppling (Wolfratshausen) - Wehr Icking

Die vom Sylvensteinstausee abgegebene Wassermenge ist so bemessen, daß in Bad  Tölz ein Mindest-Restwasser von 20 m³/s von April bis September und 10 m³/s von Oktober bis März sichergestellt wird. Mehr Wasser ist nur sehr indirekt vom Niederschlag abhängig. Mehr unter "Sylvensteinsee-Seepegel"
Für eine Fahrt mit Einern reichen 15-20 m³/s.
Ab 40-50 m³/s Risiken durch die größere Wasserwucht in Engstellen bedenken.


Über das Pegeltelefon 01804 - 370 037 - 322 ist nur der Wasserstand (in cm) zu erfahren. Dann hilft diese Tabelle weiter:

Abflußtabelle Pegel Puppling (März 2018): 80   90   100   110   120   130   140   150   160 cm
11,7 15,7 20,7  26,4  33,2  41,0  50,2  60,8  72,5 m³/s


Das Wehr Icking (km 174,0)
leitet das Isarwasser mit max. 80 m³/s in den hier beginnenden Kanal zum E-Werk Mühlthal.

Der Isar bleiben folgende Mindestrestwassermengen:
April bis August: 17 m³/s
September bis März: 13...15 m³/s
Dies reicht für eine ganzjährige Befahrbarkeit aus.


Das Wehr Baierbrunn (km 162,5)
leitet das Isarwasser mit max. 80 m³/s in den hier beginnenden Münchner Werkkanal.

Der Isar bleiben folgende Mindestrestwassermengen:
Mai bis August: 16...19 m³/s
September bis April: 8...13 m³/s
Dies reicht für eine Befahrbarkeit im Sommer aus.

jedoch: ab etwa Pullach breites Flußbett mit geringer Wassertiefe und geringer Strömung.


Auf der 5 km langen Strecke zwischen Loisachkanal-Mündung und Wehr Icking und der 2 km langen Strecke zwischen dem Kanalzufluß vom KW Mühlthal und Wehr Baierbrunn fließt die Isar erstmals seit Krün mit ihrer gesamten natürlichen Wasser­menge. Zumindest im Jahresmittel, weil die in den Walchensee abgezweigte Wassermenge dort zwischengespeichert wird.


Bei Störungen am Pegel Bad Tölz Kraftwerk kann nicht ohne weiteres der Pegel Puppling für die Beurteilung der Strecke Bad Tölz - Puppling herangezogen werden. Kurz vor Puppling bringt der Loisach-Isar-Überführungskanal die äußerst schwankende Wassermenge vom Spitzenlast-Kraftwerk-Walchensee in die Isar. Die Rechnung geht nur auf, wenn man so rechnet (Beispiel): Puppling 65,8 m³/s minus Bruggen 27,7 m³/s ist gleich Wassermenge Tölz-Puppling 38,1 m³/s.


Stammdaten
zuständig: Wasserwirtschaftsamt Weilheim
Meßstellennummer: 16004403, Einzugsgebiet 1730 km²
Pegel-Telefon (Wasserstand): 01804 - 370037 - 322


Lageplan


Wasserstand


Link zum HND

zur Beurteilung der Strecke
Bad Tölz - Puppling (Wolfratshausen)

Zur Zeit Abflußwerte unsicher !

Die vom Sylvensteinstausee abgegebene Wassermenge ist so bemessen, daß in Bad  Tölz ein Mindest-Restwasser von 20 m³/s von April bis September und 10 m³/s von Oktober bis März sichergestellt wird. Mehr Wasser ist nur sehr indirekt vom Niederschlag abhängig. Mehr unter "Sylvensteinsee-Seepegel".
Für eine Fahrt mit Einern reichen 15-20 m³/s.
Ab 40-50 m³/s Risiken durch die größere Wasserwucht in Engstellen bedenken.

Das Kraftwerk ist ein Laufwasser-Kraftwerk, im "Stausee" wird kein Wasser zurückgehalten. Die angegebene Wassermenge ist der gemessene Kraftwerkdurchlauf mit Zuschlag für den Schütz-Überlauf und Fischpaß.

Bei Störungen am Pegel Bad Tölz Kraftwerk kann nicht ohne weiteres der Pegel Puppling für die Beurteilung der Strecke Bad Tölz - Puppling herangezogen werden. Kurz vor Puppling bringt der Loisach-Isar-Überführungskanal die äußerst schwankende Wassermenge vom Spitzenlast-Kraftwerk-Walchensee in die Isar. Die Rechnung geht nur auf, wenn man so rechnet (Beispiel): Puppling 65,8 m³/s minus Bruggen 27,7 m³/s ist gleich Wassermenge Tölz-Puppling 38,1 m³/s.


Stammdaten
zuständig: Wasserwirtschaftsamt Weilheim
Meßstellennummer: 16004006, Einzugsgebiet 1453 km²
Pegel-Telefon (Abfluß): 01804 - 370037 - 321


Lageplan


(kein Wasserstand)


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zur Beurteilung der Strecke
Straßenbrücke km 214,3 ("Bretonenbrücke") - Bad Tölz

Zur Zeit veränderter Pegelquerschnitt - Abflußwerte unsicher !

Die vom Sylvensteinstausee abgegebene Wassermenge ist so bemessen, daß in Bad  Tölz ein Mindest-Restwasser von 20 m³/s von April bis September und 10 m³/s von Oktober bis März sichergestellt wird. Mehr Wasser ist nur sehr indirekt vom Niederschlag abhängig. Mehr unter "Sylvensteinsee-Seepegel".
Für eine Fahrt mit Einern reichen 15 m³/s.
Ab 40-50 m³/s Risiken durch die größere Wasserwucht in Engstellen bedenken.


Über das Pegeltelefon 01804 - 370 037 - 319 ist nur der Wasserstand (in cm) zu erfahren. Dann hilft diese Tabelle weiter:

Abflußtabelle Pegel Lenggries (März 2018): 80   90   100  110  120  130  140 cm
4,71 8,49 13,4 19,5 26,8 34,9 43,8 m³/s


Stammdaten
zuständig: Wasserwirtschaftsamt Weilheim
Meßstellennummer: 16003003, Einzugsgebiet 1296 km²
Pegel-Telefon (Wasserstand): 01804 - 370037 - 319


Lageplan


Wasserstand


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zur Beurteilung der Strecke
Sylvenstein - Straßenbrücke km 214,3 ("Bretonenbrücke")

Die vom Sylvensteinstausee abgegebene Wassermenge ist so bemessen, daß in Bad Tölz ein Mindest-Restwasser von 20 m³/s von April bis September und 10 m³/s von Oktober bis März sichergestellt wird. Mehr Wasser ist nur sehr indirekt vom Niederschlag abhängig. Mehr unter "Sylvensteinsee-Seepegel".

Die Strecke bis zum Wehr Fleck ist nur 7 km lang und für eine eigenständige Tour zu kurz. Für die Befahrbarkeit ist deshalb die nach dem Wehr Fleck verbleibende Restwassermenge maßgeblich.


Das Wehr Fleck (km 216,7)
leitet das Isarwasser mit max. 8 m³/s in den hier beginnenden E-Werk-Kanal.

Es gibt keine Restwasserregelung, das Sickerwasser durch den Dammuntergrund beträgt nur ca. 3 m³/s. Erst nach dem Zufluß der Jachen und anschließend dem des Kanals wird die Wassermenge wieder ausreichend. Der nächstgelegene Einstieg ist danach die Brücke km 214,3 (Bretonen-Brücke).

Für eine Befahrbarkeit mit Einern reichen gerade noch:
Sylvenstein - Wehr Fleck: 10 m³/s
Wehr Fleck - Kanalmündung: 15 m³/s
Kanalmündung - Lenggries: 10 m³/s
Ab 40-50 m³/s Risiken durch die größere Wasserwucht in Engstellen bedenken.


Bei mehr als 80 m³/s Abfluß Sylvensteinspeicher ist das Umtragen am Wehr Fleck sehr problematisch, weil das Anlanden links wegen der ins Wasser ragenden Büsche und der starken Strömung kaum möglich ist. Die Strecke Sylvenstein - Lenggries ist dann nicht befahrbar.


Stammdaten
zuständig: Wasserwirtschaftsamt Weilheim
Meßstellennummer: 16002204, Einzugsgebiet 1130 km²
Pegel-Telefon (Wasserstand): 01804 - 370037 - 317


Lageplan


kein Wasserstand


Link zum HND

Der Seepegel des Sylvenstein-Stausees gibt indirekt Auskunft über Fragen wie „warum kommt wenig Wasser trotz Regens ?“ oder „warum kommt soviel Wasser, obwohl es nicht regnet ?“.

Der Stausee wurde 1959 sowohl zum Schutz gegen Hochwasser als auch zur Niedrigwasseraufbesserung angelegt. Die Stromerzeugung ist nachrangig. Somit ist die abgegebene Wassermenge nicht direkt vom aktuellen Wetter oder Energiebedarf abhängig, sondern vom momentanen Seepegel und von der in nächster Zeit zu erwartenden Wetterlage im Einzugsgebiet. In diesem Spannungsfeld wird die Wassermenge im See „bewirtschaftet“.

Das Stauziel („Normalpegel“) ist im Sommer 750 m und im Winter 752 m.

Bei bevorstehenden Trockenzeiten wird der Abfluß auch bei Niederschlag nicht erhöht, um Wasser zur Niedrigwasser­auf­besserung zurückzuhalten. Das Mindest-Restwasser wird so bemessen, daß in Bad Tölz 20 m³/s im Sommer (April bis September) und 10 m³/s im Winter (Oktober bis März) sichergestellt werden.

Nach einem Hochwassers ist der Abfluß meist höher als normal, um den Stauraum wieder zu entleeren.


Stammdaten
zuständig: Wasserwirtschaftsamt Weilheim
Meßstellennummer: 16002000, Einzugsgebiet 1130 km²
Pegel-Telefon (Wasserstand): 01804 - 370037 - 316


Lageplan


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zur Beurteilung der Strecke
Krün - Vorderriß - Geschiebesperre vor dem Sylvensteinsee

Das Wehr Krün (km 250,7)

leitet das Isarwasser mit max. 25 m³/s in den hier beginnenden Kanal zum Walchensee (für das Wachensee-Kraftwerk)

Der Isar bleiben nur 4,8 m³/s Mindestrestwasser von Mitte April - Anfang Oktober und in der restlichen Zeit 3 m³/s.

Diese geringe Menge verteilt sich oft auf mehrere Rinnen. Immer wieder wird bei Krün/Wallgau zum Hochwasserschutz ausgebaggert und dann versickert ein großer Teil des Wassers, bis sich eine neue Dichtschicht gebildet hat. Ein Grenzwert für die Befahrbarkeit kann deshalb nicht angegeben werden. In manchen Jahren reichen am Pegel Rißbachdüker 5 m³/s (30 cm) gerade noch aus, meist müssen es mindestens 6 m³/s (33 cm) oder sogar mehr sein.

Oberhalb Schröfeln (km 242-243, halbe Strecke Wallgau - Vorderriß) kommt das Wasser wieder an die Oberfläche. Dort verläuft die Straße nahe am Flußbett und es gibt einen günstigen Parkplatz („P4“, Str-km 6,8, Fluß-km 241,7), wo die Wassermenge beurteilt werden kann. Evtl. erst hier einsetzen.

Der weit oberhalb in den Walchensee abgeleitete und kurz vor Vorderiß einmündende Rißbach ist meist trocken.

Bei höheren Wassermengen gilt ganz besonders:
Ausreichende Fahrkenntnisse sind erforderlich, um auch in sehr engen Kurven und Engstellen, raschfließenden Fahrrinnen und Kurven rechtzeitig entsprechend der Strömungsverhälnisse und evtl. zahlreicher Hindernisse die geeignete Route zu erkennen oder anlanden zu können.

Ab 30 m³/s (80 cm) ist die Geschiebesperre km 230,6 unbegehbar überronnen und das Aussetzen ohne gute Ortskenntniss der Ausweichmöglichkeiten weiter oberhalb nicht möglich. Die Annäherung an die Sperre bzw. an deren Sog ist lebensgefährlich. Dazu kommt die Unabwägbarkeit der zusätzlichen Wassermenge vom Rißbach und evtl. durch Treibholz verlegte Durchlässe in der Geschiebesperre.

Die Fahrt sollte dann in Vorderriß beendet werden.


Über das Pegeltelefon 01804 - 370 037 - 314 ist nur der Wasserstand (in cm) zu erfahren. Dann hilft diese Tabelle weiter:

Abflußtabelle Pegel Rißbachdüker (März 2018) 30    40    50    60   70    80    90    100 cm
4,82  8,29  12,5  17,3 22,7  29,2  36,8  45,6 m³/s


Stammdaten
zuständig: Wasserwirtschaftsamt Weilheim
Meßstellennummer: 16001303, Einzugsgebiet 524 km²
Pegel-Telefon (Wasserstand): 01804 - 370037 - 314


Lageplan


Wasserstand


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In der Karte HND-Pegel
werden beim Überfahren des Pegelstandortes mit der Maus die aktuellen Wasserstände und Abflüsse eingeblendet.
Ein Klick auf den Pegel-Standort führt zum grafisch dargestellten Verlauf des Wasserstandes der letzten 7 Tage.
Dort kann dann zwischen Stammdaten | Wasserstand | Abfluss | Abflusstafel | Lagekarte/Bild etc. gewechselt werden.


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Luftbilder mit freundlicher Genehmigung von Klaus Leidorf Luftbilddokumentation, Simon Klopp und Werbeagentur Urselmann.
Datenquelle der historische Karten: Bayerische Vermessungsverwaltung - www.geodaten.bayern.de
Einige Bilder aus der Broschüre "Flußlandschaft Isar" mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft (LFW) und von E.u.A.Wagner.
Einige Bilder von Wasserwirtschaftsamt Weilheim, Hartmut Schubert, Stephanie Purm, Erich Pfeiffer, Erwin Kammerer, Florian Drechsel, Simon Klopp ...


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