Eine Bilderserie aus www.kanu-info-isar.de
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Solche Niederschläge führen zu Hochwasser,
welches die E-Werk-Betreiber für Staulegungen nutzen.
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Bei vollständig geöffneten Schützen ist die reißende Strömung
nicht am rechten Ufer beim Kraftwerk, sondern am linken Ufer bei den Schützen
Wegen der engen Wehröffnungen ist der Höhenunterschied
auch bei vollständig hochgezogenen Schützen enorm
Hier reingezogen zu werden, wäre mit Sicherheit tödlich
(nicht nur, weil ein Baumstamm eingekeilt ist)
Ein Anlanden und Aussetzen vor dem Wehr ist wegen der reißenden Stömung
bei gleichzeitig steilem und weichem Kiesufer nicht möglich
Anlanden 500m nach der Altstadt-Straßenbrücke links ...
... oder spätestens 120m nach der darauffolgenden Wegbrücke links.
Hier ist die letzte Möglichkeit, die Fahrt zu beenden.
Entfernung bis zur Einsetzstelle nach dem Wehr 2km
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Alle Schütze sind hochgezogen, das Wasser läuft auf ebenem Boden durch
Der Höhenunterschied und die Walzenbildung wären gering,
aber die Schütze können nicht höher gezogen werden
Die einzige Anlande-/Aussetzstelle liegt direkt vor dem Wehr und ist
wegen der starken Strömung nur für Geübte mit Ortskenntnis zuverlässig erreichbar
Die Floßgasse als Notweg
ist wegen eventueller Hindernisse darin keine Alternative
Die rechte Uferseite ist in Icking kein guter Ort für Bootfahrer: ...
... nach rechts zieht eine kräftige Strömung
unter die weit ins Wasser gelassenen Schütze zum Kanal durch ...
... und geradeaus zieht das Wasser
knapp unter den Wehrschützen durch ins Unterwasser
Die Einfahrt in den Floßkanal wäre möglich,
der aber ist zum Schutz gegen Treibgut durch ein Schütz stillgelegt
Der Rückstau ist in Icking hoch
(hier das Unterwasser) ...
... und reicht bis zum Oberwasser
(hier der Fischpaß und das Oberwasser)
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Bei Staulegung führt diese Tafel ins Verderben, denn ...
... durch den abgesenkten Wasserstand und die sehr starke Strömung ist der trockenliegende Floßkanal nicht erreichbar
Unmittelbar danach kommt das offene Wehr und das Wasser stürzt mit erheblichem Höhenunterschied in das Unterwasser ...
... und dort in einem "Tosbecken" über waagrechte Betonriegel
Anlanden und Umtragen am rechten Ufer ist
je nach Wasserstand sehr riskant und mühsam
Im Fall einer Staulegung beauftragt E.ON die Feuerwehr Pullach,
evtl. ankommende Sportboote zum Anlanden aufzufordern.
Immer wieder müssen die Leute unter eigener Gefahr
die Möchtegern-Abenteurer aus dem reißenden Fluß holen
Standort ist am Georgenstein, weit oberhalb des Wehres,
aber bei dieser Strömung doch noch gefährlich nahe
Eigentlich wären temporär aufgestellte Warntafeln an den üblichen Einsetzstellen Puppling,
Einöd und Tattenkofener Brücke notwendig, um nichtinformierte Bootfahrer abzuhalten.