- Orthofoto: Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung
www.ldbv.bayern.de
- Abflußkurve: Landesamt für Umwelt - Hochwassernachrichtendienst
www.hnd.bayern.de
- GPS-Routen: Jesko Klammer, München
- Copyright: Christian Löhnert, München, www.kanu-info-isar.de
schon am Beginn der Ascholdinger Au hat das Juli-Hochwasser mit 200 cbm/s das Ufer abgetragen
Am Nordrand der ehemaligen großen Schleife zu Beginn des Kernstücks der Ascholdinger Au ist das Hochwasser in ein altes, etwas tiefer liegendes Flußbett durch den Auwald ausgebrochen (roter Pfeil)
Zwei V-förmig stehende Bäume markieren den Eingang in das ca. 25m breite, tiefe und 450m lange neue Gerinne (im Vordergrund links das alte Flußbett)
In der "Auwald-Schlucht", kurz vor der Verzweigung
Nach 1/2 km teilt sich das Wasser:
rechts (im Bild rechts-unten) in eine schnell fließende Rinne durch Gehölz,
links (im Bild oben) in eine befahrbare Rinne
Kurz danach nochmal nach links - geradaus weiter (im Bild rechts) ginge es auf eine Totholzansammlung zu
Im Vordergrund ist die Rinne auf den Baumverhau zu, im Hintergrund die befahrbare Rinne ("Westrinne") - allerdings bei sehr wenig Wasser
Ende der Rinne an der Totholz-Ansammlug, bei Niedrigwasser harmlos, bei 100cbm/s zieht die Strömung voll unter die Äste hinein.
bis Oktober 2009:
Der linke Arm / Westrinne - im Bild von links oben kommend - biegt nach 200 m in eine Gefällstrecke ab.
Das Presswasser (vorne links) kann an dessen linker Seite umfahren werden
bis Oktober 2009:
Der rechte Arm / Ostrinne kommt mit schneller Strömung aus dem Dickicht und biegt nach links ab direkt in das Preßwasser
Zum Schluß - nun ganz am nördlichen Rand der Ascholdinger Au - beendet eine malerische S-Kurve den neuen Lauf
Der von rechts kommende ursprüngliche Flußlauf führt kaum noch Wasser
Ab hier, am Ende der Ascholdinger Au gibt es kaum noch Veränderungen
ab Oktober 2009:
Der linke Arm / Westrinne hat auf der ehemaligen Gefällstrecke 1/2 m hoch Kies abgelagert. Dahinter zieht die Westrinne gerade durch von links nach rechts
Die im August/September bestehendes Aufpilzung gibt es damit nicht mehr
ab Oktober 2009:
Der rechte Arm / Ostrinne kommt aus dem Dickicht und hat nun weniger Wasser
ab Oktober 2009:
Befahrbarer Schwall über einen querliegenden Baumstamm in der Westrinne
ab Oktober 2009:
Die Westrinne biegt nicht mehr nach rechts ab in die Gefällstrecke, sondern führt gerade weiter bis zur Mitte der Nordkurve