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Bitte die Vogelschutzgebiete respektieren ... weiterlesen

Bitte die Vogelschutzgebiete respektieren

Die Inseln der Isar sind die Kinderstuben der "Kiesbrüter" wie Flussuferläufer oder Flussregenpfeifer, das umgebende Wasser schützt ihre Brut gegen Feinde. Sie legen ihre Eier kaum sichtbar in den Kies, wo sie durch Erholungssuchende zertreten würden. Weil es infolge des Geschiebemangels immer weniger Inseln gibt, müssen die Vögel auch mit normalen Uferstreifen vorlieb nehmen.
Die Altvögel verlassen während der Störungen das Gelege, wodurch die Eier bzw. Küken bei Sonnenhitze oder Kälte absterben. Auch die Vögel haben ein Recht auf ihren Lebensraum Bitte unbedingt die Absperrungen (Leinen und Schilder) respektieren, Abstand halten, ruhig verhalten und Hunde fernhalten d.h. anleinen

Die Vogel-Brut kann je nach Witterung schon Mitte März beginnen und je nach Hochwassergeschehen (Nach-Brut) bis Mitte August dauern. Die Vogelbrutplätze werden jedes Jahr durch den Landesbund für Vogelschutz (LBV) identifiziert und in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Bad Tölz - Wolfratshausen markiert. Die Schilder und ggf. Flatterleinen werden dem aktuellen Bedarf entsprechend angebracht und wieder entfernt.

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September 2017: Neue DVD zur Flößerei "Fahr ma obi am Wasser", mehr unter Literatur

NEU: Mai 2018: ca. 8 km nach Wallgau Baum quer über dem Fluß ... weiterlesen

NEU: Mai 2018: ca. 8 km nach Wallgau (kurz vor Flusskilometer 240) liegt nach einer Kurve ein Baum quer über der gesamten Fahrrinne. Hindernis ist aber rechtzeitig erkennbar, links Anlangen und über die Kiesbank umtragen (Thomas Ebert)
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Mai 2017: Die Einsetzstelle unterhalb des Sylvensteindamms ist wieder benutzbar.

September 2017: Korrektur: Isarkatarakt bei Lenggries km 210 in Einklang mit dem BKV-Führer Schwierigkeitsstufe WW III.

September 2017: Evtl. unbefahrbare Stelle in der Ascholdinger Au bei km 183,5 ... weiterlesen

September 2017: Evtl. unbefahrbare Stelle in der Ascholdinger Au bei km 183,5.
Das Wasser läuft über eine flache Kiesbank nach links unter einen ins Wasser hängenden Baum. Bei größerer Wassermenge evtl. rechts passierbar, sonst am flachen linken Ufer treideln (oder in sehr schmalen Wasserlauf direkt am rechten Ufer fahren)
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Neu: Mai 2018: Gefahr - ca. 1 km nach der Brücke Schäftlarn bei km 168,5 ... weiterlesen

Neu: Mai 2018: Gefahr - ca. 1 km nach der Brücke Schäftlarn bei km 168,5 fließt das Wasser in einer schmalen Rinne nach links unter einen Baumverhau. Geübte Kajakfahrer können die Rinne kurz vor dem Baumverhau rechts verlassen. Für Ungeübte und Schlauchboote zu eng, rechts über Kiesbank umtragen. (Rolf Renner)
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Juni 2017: Die Umtragestelle am Wehr Baierbrunn km 162,5 ist wieder benutzbar ... weiterlesen

Juni 2017: Das Restwasserkraftwerk und die Fischtreppe am Wehr Baierbrunn km 162,5 sind fertiggestellt, die Aussetzstelle im Kanal ist wieder benutzbar und an der Isar wurde eine neue Einsetzstelle geschaffen. Zur Zeit findet ein "Fischmonitoring" zum Prüfen der Fischdurchgängigkeit statt; bitte die umfangreichen Einrichtungen in Nähe der Umtragestrecke in Ruhe lassen.
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November 2015: Das Wehr Großhesselohe km 156,0 wird umgebaut, Wehrmauer und Umtragestelle bleiben davon unberührt.

September 2017: Aussetzen in München-Thalkirchen (mit anschl. Umsetzen in den Werkkanal) oberhalb der Brücke links.
Unterhalb der Brücke ist ein Anlanden links äußerst schwierig)

Juni 2016: Am 4. Juni war die Isar-Fahrt "111 Jahre nach dem ersten Faltboot". Hier ist die Einladung und die Karte

Sept. 2017: Querliegender Baum ca. 2 km unterhalb der Brücke bei Oberhummel (etwa Fluss-km 101) nicht mehr vorhanden

Neu: April. 2018: Brücke bei Marzling (Fluss-km 110,2) starke Strömung ans rechte Ufer unter einem Baum durch. weiterlesen

Neu: April. 2018: Direkt vor der Brücke bei Marzling (Fluss-km 110,2) starke Strömung ans rechte Ufer unter einem Baum durch. Wenn unsicher, vor der Brücke möglichst links halten und unter der Brücke links im flachen Wasser durchfahren (ab 20m³/s am Pegel Freising), sonst treideln.

Juni 2015: Neue Wildfluss-Landschaft zwischen der Mündung des Sempt-Flutkanals und Moosburg ... weiterlesen

Juni 2015: Zwischen der Mündung des Sempt-Flutkanals und Moosburg (km 97,7 - 97,4) hat die Isar ihr rechtes Ufer abgetragen, ist in einen ehemaligen schmalen Altarm eingebrochen und hat eine kleine Wildfluss-Landschaft geschaffen - mit viel Treibgut, Baumhindernissen, Verzweigungen, Kiesbänken und einem neuen Arm am rechten Ufer.
Durchfahrt am rechten Ufer zur Zeit frei.
Update April 2017: Die große Kiesbank (Bildmitte) ist wieder weggespült und einer der Seitenarme läuft hier wieder im ursprünglichen Bett. Im Moment sind alle Arme befahrbar.
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März 2017: Durchfahrt unter der Baustelle Straßenbrücke Moosburg km 95,2 gesperrt. weiterlesen

März 2017: Die Straßenbrücke Moosburg km 95,2 wird bis voraussichtlich 2018 erneuert. Zur Zeit werden die neuen Widerlager gebaut.
Die bisherige Ein-Aussetzstelle liegt im Baustellenbereich und kann nicht mehr benutzt werden. Ein bequemer Ausstieg ist einen Kilometer vor Moosburg am Ende einer langgezogenen Linkskurve am linken Ufer möglich (km 96,08). Die Stelle ist durch große Hinweistafeln am linken Ufer kenntlich gemacht.
Beim Flugplatzgelände in 280m Entfernung ist eine Parkmöglichkeit, Bootswagen mitnehmen!
!!! Wegen der wechselnden Bauzustände (z.B. Montage der neuen Brücke ab Jahresmitte oder Abbruch der Behelfsbrücke ab Beginn des nächsten Jahres) sieht sich die Bauleitung außerstande, die Durchfahrt wochenweise freizugeben. Allerdings wird Sonntags normalerweise nicht gearbeitet.
Frühestens Ende 2018 wird nach dem vollständigen Abbau der Provisorien eine neue Aussetzstelle unterhalb der Brücke am rechten Ufer geschaffen.
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August 2015: Eisenhindernisse Mittlere Isar bei km 90.95 und 85,8 ... weiterlesen

August 2015: In der Mittleren Isar sind an zwei Stellen im Fahrwasser Eisenstangen eingerammt:
- km 90,05: 10 m vor der Straßenbrücke Volkmannsdorf, nahe des linken Ufers im Stromzug und
- km 85,88: 1 km nach der Autobahnbrücke, bei einer niedrigen Stromleitung, beim Ausstieg zum Ghs. Fischerhans, mitten im Fluß (Bilder).
Sie sind geeignet, ein Schlauchboot zu zerstören oder einem Kanu tiefe Kratzer zuzufügen bzw. es zum Kentern zu bringen. Bei höherem Wasserstand sind die Eisen dicht unter der Wasseroberfläche nicht zu sehen.

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August 2015: das Gasthaus Fischerhans (km 85,8) ist zur Zeit geschlossen.

August 2016: Berichtigung Kanu-Karte Isar "I13" wegen Befahrbarkeit Stadtgebiet Landshut

WWF-Info-Kampagne zum Thema „Wildfluss Isar“

Die Isar ist ein Wildfluss und auf weiten Abschnitten kein Fluss für Leute ohne Bootsbeherrschung ... weiterlesen

immer wieder aktuell: ... auch wenn es Jahre ohne besondere Hindernisse gibt:

Die Isar ist ein Wildfluss und auf weiten Abschnitten
kein Fluss für Leute ohne ausreichende Bootsbeherrschung und ohne Kenntnisse im Befahren von Wildflüssen.
Sie ist auch kein Fluss für harmlosen Badeboot-Spaß und risikolose Fun-Events.


Immer wieder entstehen Baumhindernisse und Totholzansammlungen in Verbindung mit starkem Stromzug und starkem Wasserdruck unter das Hindernis hinein. Besonders die Ascholdinger Au und die Pupplinger Au (Strecke Einöd - Puppling - Schäftlarn) haben ein hohes Gefahrenpotential, hier manchmal auch hinter uneinsehbaren Kurven. Ungeübte Bootfahrer werden mangels ausreichenden Fahr-Könnens hineingezogen und schlimmstenfalls unter Wasser festgehalten werden. Es gab es schon tödliche Unfälle und fast-tödliche Unfälle.

Je höher der Wasserstand und damit der Wasserdruck ist, umso mehr sind ausreichende Wildwasserkenntisse (WW I bis WW II-) einschließlich der geeigneten Bootsausrüstung notwendig. Die immer wieder geforderten ausreichend stabilen Boote allein sind nicht ausreichend, wenn es an ausreichenden Kenntnissen im Manövrieren von Booten in solchen Situationen fehlt.

Es gibt keine langfristige Auskunft über den Zustand dieses sich ständig verändernden Wildflusses. Jedes Hochwasser schafft neue Verhältnisse, ja neue Flussläufe. Mal ist die Isar weitgehend problemfrei, mal hält sie tückische und schwierige Stellen bereit. Eine Empfehlung für Maximal-Wassermengen läßt sich bei einem sich ständig verändernden Wildfluss nicht geben.

Hochwasser, d.h. gegenüber dem normalen Wasserstand erheblich erhöhte Wassermengen sind für Unerfahrene lebensgefährlich: Wasserwucht, kein kontrolliertes Schwimmen möglich, keine Anlandestellen, Hängenbleiben in Bäumen und Sträuchern, Wurzelstöcke, mitschwimmende Baumstämme etc. Aus einen überfluteten Auwald mit Strömung wieder herauszukommen ist ebenso schwierig, wie bei reißender Strömung anzulanden.

Nach jedem Hochwasser ist damit zu rechnen, daß neue, tückische Gefahrenstellen entstanden sind und die bisherigen Ortskenntnisse hinfällig sind. Bootfahrer ohne ausreichende Wildwasserkenntnisse müssen nach einem Hochwasser von einer Befahrung absehen, solange die neue Situation unklar ist.

Bilder: WWA Weilheim:

Welche Gewalt die Hochwasser entwickeln,
sieht man an den Veränderungen in der Ascholdinger Au.
Hier ändert sich die Isar ständig und in manchen Jahren mehrmals:
gräbt neue Flussläufe, schüttet alte Flussläufe meterhoch mit Geröll zu, häuft Totholz an, unterspült Bäume und läßt sie ins Wasser fallen um dann mit hohem Wasserdruck untendurchzurauschen ...
je nach augenblicklicher Situation eventuell eine riskante und tödliche "Spielwiese" für Badeboot-Fahrer, aber auch für Erfahrene tückisch, wie ein Unfall im August 2014 zeigte.
Auch der "Hochwasser-Kick" scheint modern zu werden:
300 m³/s Hochwasser (wie auf dem Bild vom Marienklause-Wehr 2014) sind kein Spielfeld für Badehosen-Helden und Kick-Event-Sucher.
Die Leute der Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr, Polizei müssen dann diese ahnunslosen und rücksichtslosen Dummköpfe mit großem Aufwand (Helikopter etc.) und unter eigener Gefahr herausholen und mit Unterkühlungs­symtomen ins Krankenhaus bringen.
Es gibt Leute, die solche Verhältnisse beherrschen und den Grand Canyon oder den weißen Nil befahren - aber die meisten können es NICHT.


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Bei Hochwasser erhebliche Gefahr durch Staulegungen ... weiterlesen

Bei Hochwasser erhebliche Gefahr durch Staulegungen

Während einzelner Hochwasser werden die Schütze der Wehre Bad Tölz, Icking und Baierbrunn geöffnet, um die abgelagerte und die zuströmende Kiesfracht ins Unterwasser durchzulassen. Die starke Strömung auf die Wehre zu und die in diesem Zustand schwer bzw. nicht benutzbaren Anlandemöglichkeiten machen diese Situation besonders gefährlich. Bei diesen Wassermassen in die Wehröffnung hineingezogen zu werden wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich.
Von einer Befahrung des gesamten Abschnitts Puppling (Wolfratshausen) - Schäftlarn - München-Thalkirchen wird dann dringend abgeraten. (Bei Hochwasser sollten sowieso nur Ortskundige und Erfahrene unterwegs sein.)
... im Einzelnen:
- E-Werk Bad Tölz: Anlanden 500m nach der Altstadt-Straßenbrücke links oder spätestens kurz nach der darauffolgenden Wegbrücke links. Hier ist die letzte Möglichkeit, die Fahrt zu beenden. (Entfernung bis zur Einsetzstelle nach dem Wehr 2 km). Ein Aussetzen vor dem Wehr ist wegen der starken Strömung bei gleichzeitig abgesenktem Wasser nicht möglich.
- Wehr Icking: Die einzige Aussetzstelle liegt direkt vor dem Wehr und ist wegen der starken Strömung nur für Geübte mit Ortskenntnis zuverlässig erreichbar. Die Floßgasse als Notweg ist wegen eventueller Hindernisse darin keine Alternative. Die Durchfahrt durch die Wehrfelder ist wegen der nicht genügend hochziehbaren Schütze unmöglich. Die Einfahrt in den Floßkanal wäre möglich, der aber ist durch ein Schütz stillgelegt.
- Wehr Baierbrunn: Es kann nicht in den trockenliegenden Kanal eingefahren werden, ein Anlanden am linken Ufer ist wegen der starken Strömung unmöglich. Anlanden und Umtragen am rechten Ufer ist sehr riskant und mühsam. Ein am Georgenstein positioniertes motorisiertes Schlauchboot fordert evtl. ankommende Sportboote zum Anlanden auf, der Weg zu einer befahrbaren Straße ist sehr weit.

nebenstehende Bilderserie aus
> "Isar"
 > "Bilder"
  > "Bad Tölz - Schäftlarn"
   > "Staulegung bei Hochwasser"

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Isar / Kurzinfo Isar / Kurzinfo

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... sind an der Isar (wie auch auf Loisach und Amper) zumindest problematisch.

Die Isar von Krün bis Sylvensteinsee ist an vielen Stellen eng, schnell, kurvenreich und oft erst im letzten Moment einsehbar. Wenn sich plötzlich hinter einer Biegung eine durch ein Baumhindernis unbefahrbare Stelle zeigt, ist schnelles Manövrieren und entsprechende Bootsbeherrschung notwendig, um nicht durch die schnelle Strömung in den Baumverhau gezogen zu werden. Ein für Gepäckfahrt beladenes Boot ist zu schwerfällig für schnelle Reaktionen auf engem Raum. Andrerseits gibt es zahlreiche seicht überronnene Stellen und Verzweigungen mit sehr wenig Wasser in den einzelnen Armen.
Das gesamte Gebiet ist Naturschutzgebiet mit Zelt-Verbot. Der einzige Campingplatz ist "Isarhorn" oberhalb Krün. Hinzu kommt das Touristenlager des Gasthof "Post" in Vorderriß. Die Wassermenge reicht die meiste Zeit im Jahr selbst für Solo-Boote ohne Gepäck kaum aus.

Das Umtragen vom Sylvenstein-See über den Damm in die Isar ist nicht möglich (Balkensperrkette schon weit vor dem Damm, auch davor keine Aussetzstelle, steile Uferhänge, starker Straßenverkehr auf sehr enger Straße)

Auch auf der weiteren Strecke ab Sylvenstein gibt es immer wieder die für die Isar typischen "Kiesbanküberläufe", bei denen das Wasser weitverteilt mit entsprechend geringer Wassertiefe über Kiesbänke ins Unterwasser abrinnt - für Zweier mit Gepäck heißt das meist rechtzeitig aussteigen und treideln.
Der einzige erlaubte Zeltplatz direkt an der Isar ist Einöd zwischen Bad Tölz und Wolfratshausen (siehe weiter unten) und der Campingplatz München - Thalkirchen.
Es ist durchgehend Schutzgebiet mit Zeltverbot, welches von Rangern überwacht wird.

Die Wassermenge wird am Sylvenstein-Staudamm reguliert und ist damit nicht unmittelbar von den vorangegangenen Niederschlägen abhängig. Wenn starke Niederschläge erwartet werden, wird der See evtl. schon vorher abgesenkt. Wenn der Seepegel zu niedrig ist, werden die Niederschläge zurückgehalten. Im Abschnitt vom Wehr Fleck/Winkel bis zur Kanaleinmündung reicht die Wassermenge selbst für Solofahrten ohne Gepäck meist nicht aus. Dann muß über längere Strecken getreidelt werden.

Die Alternative zu einer Gepäckfahrt ist ein fester Standort in Einöd und Tagesfahrten: Einöd ist ein Lagerplatz auf einem ehemaligen Sägewerksgelände. Im oberen Teil ist es eine große Kiesfläche/Parkplatz/Abstellfläche und ein Wiesenstreifen zum Zeltaufstellen. Am Fluss liegt eine kleine Zeltwiese. Die einfache Sanitäranlage mit Klo, Waschbecken, Duschen liegt etwas abseits oben an der Hangkante bei den Wohnwagen. Kosten: 7€/Person + 2€/Kfz, Anmeldung in der Gaststätte gegenüber der Straße, bei größeren Gruppen besser telefonisch im Voraus.
Von hier aus sind als Tagesfahrten möglich:
- Sylvenstein - Fleck (halber Tag)
- bei ausreichend Wasser auch Sylvenstein - Bad Tölz
- Lenggries - über den Tölzer Stausee - Einöd
- Einöd - Schäftlarn
  evtl. mit weiten Wegen zum Auto-Umstellen:
- Schäftlarn - Thalkirchen und
- obere Isar Krün - Sylvensteinsee
- Sylvensteinsee, Mündungen von Walchen, Dürach und Isar

Öffentliche Verkehrsmittel zum Autonachholen gibt es an der Isar kaum.
Eine Busverbindung mit wenigen Fahrten am Tag verbindet die Ein-/Aussetzstellen Puppling - Einöd - Bad Tölz Friedhof (Nähe Tölz E-Werk) zum Auto-nachholen bzw. Auto-vorstellen auf dieser Route. Somit ist das Transportproblem für eine Person / ein Auto lösbar. Auto umsetzen per Autostop ist nicht nur problematisch wegen der nachlassenden Bereitschaft, jemand mitzunehmen, sondern auch, weil die Straßenverbindungen nicht durchgängig sind.

ohne Auto mit Faltboot oder Luftboot:
- Sylvenstein unterhalb des Damms und Vorderriß: im Sommer eine Busverbindung von Lenggries aus
- Lenggries: Bahnhof in Flussnähe
- Obergries: Bahnhof in Flussnähe
- Bad Tölz: Taxi von/zum Bahnhof
- Brücke Wolfratshausen-Puppling: Bus vom Bahnhof (wenige Verbindungen)
- Schäftlarn: Taxi von/zur S-Bahnstation
- München-Thalkirchen: U-Bahn-Station in Flussnähe

Gaststätten und Biergärten
sind für manche scheinbar überlebenswichtig, daher eine kurze Auflistung:
"Post " mit Wirtsgarten (und Touristenlager) in Vorderriß, "Isarburg" mit Wirtsgarten nach Lenggries links oben auf der Höhe, ehemals "Biertempel", jetzt"Jailhouse" vor Bad Tölz rechts ?, Cafe nach der Stadtbrücke Bad Tölz links, "Behamwirt" mit Freisitzfläche in Einöd (Zeltplatzbesitzer), "Bruckenfischer" mit großem Wirtsgarten vor der Straßenbrücke Schäftlarn rechts, abseits der Isar "Klostergaststätte" in Schäftlarn.

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Im Mittelpunkt dieser Internet-Seiten stehen Kanu-Karten im A4-Format
für die mit Wanderbooten befahrbaren, lohnenden Flußabschnitte bis WW-Stufe I (ggf. bis WW II-).
Siehe Kapitel "Übersicht"
Nicht lohnende Strecken sowie Wildwasserstrecken oberhalb WW II- sind nicht beschrieben.

Alle wesentlichen Informationen sind auf diesen Karten enthalten, damit sie unterwegs zur Verfügung stehen: Befahrbarkeit, Schwierigkeiten, Ein-Ausstiege, Befahrungsregelungen, Pegel, Straßen- und Bahnverbindungen und soweit Platz ist, Hinweise zu Kultur, Geschichte, Technik, Geologie ...

Die Kanu-Karten sind für Bootfahrer mit ausreichender Erfahrung in WW I bis II- zusammengestellt, welche auch die fachtypischen Bezeichnungen kennen.
Die Beschreibungen gelten nur für "normale" Wasserstände. Bei höherem Abfluss oder gar Hochwasser kann das Aussetzen vor Hindernissen erschwert oder gar unmöglich sein.

Korrekturen werden sofort in die Karten eingearbeitet, wodurch die PDF-Dateien stets auf dem mir bekannten aktuellen Stand sind. Bei der Bildschirmausgabe macht es mehr Arbeit und dauert länger.
Aktuelle Informationen sind bei jedem Fluß unter Aktuelles zu finden.

Die Kanu-Karten gibt es ...

... hier auf dieser Internetseite in Bildschirmauflösung zum Ansehen und ggf. herauskopieren

... für 8 € hochauflösend als PDF-Datei per E-Mail-Versand zum Selberausdrucken
Gesamter Kartensatz (keine Einzelkarten) Isar, Loisach, Ammer, Amper und Würm
insgesamt 32 Einzel-Karten und 13 zusätzliche Textseiten im DIN A4-Format
30 Detailskizzen von Wehren und Ein-/Aussetzstellen
viele Hinweise zu Kultur, Geschichte, Technik, Geologie ...

Wer die Karten schon einmal gekauft hat:
bitte Jahr des Kaufes angeben, dann gibt es die aktuellen Karten für 4€.
(Für diesen Zweck bleiben die Kundendaten gespeichert)

Bestellung:

bitte mit Name, Adresse und Telefonnummer, Überweisung nach Erhalt der Dateien.
Näheres zum Datenschutz im Impressum.

weitere Fragen:
Ich gebe auch gerne telefonische Auskunft (089 - 8642599), aber bitte vorher die Informationen dieses Kapitels "Allgemeines" und die jeweiligen Flußbeschreibung durchlesen, damit ich nicht Dinge erklären muß, die auf den Karten und auf dieser Internetseite schon längst beschrieben sind.

Kartengrundlage: Bayerische Vermessungsverwaltung; 2/16
 

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Es gab einen Vorläufer zu diesen Kanukarten: die Kanukarte von Alfred Heurich im Kanuführer von Carl Luther
("Isar von Scharnitz bis München und Loisach von Garmisch bis zur Mündung")

Isar / Die historische Heurich-Karte

Führer und Karte wurden von mir digitalisiert, können aber hier leider nicht veröffentlicht werden, weil es keine Möglichkeit gibt, die Rechte zur Veröffentlichung zu erlangen. Von Luther und Heurich sind keine Nachkommen bekannt und die Urheber-Rechte werden erst 2038 allgemein frei. Es handelt sich um ein sogenanntes "verwaistes Werk".

Download Infoblatt (PDF-Datei)

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Landshut km 75,0

Pegel Landshut km 76,5

Zufluß Mittlere-Isar-Kanal km 78,4

Gasthaus "Fischerhans" (Ausstieg) km 86,0

m³/s   cm

mehr Informationen vom Hochwassernachrichtendienst

Beurteilung der Strecke Moosburg - Landshut (19,9 km)

Das Wehr Moosburg leitet das (schon vorher am Wehr Oberföhring dezimierte) Isarwasser mit max. 70 m³/s zum Mittlere-Isar-Kanal und erhöht damit dessen Wassermenge.

Wenn das Isarwasser nicht ausreicht, wird auch das Wasser der Amper mit max. 30 m³/s abgezweigt und über eine kurze Isar-Strecke bei Moosburg in den Mittlere-Isar-Kanal mit-übergeleitet. Das Isar-Restwasser wird mit diesem Wasser nicht aufgebessert.

Erst 2 km vor Landshut kommt das Wasser des Mittlere-Isar-Kanals wieder zurück.

Grafische Darstellung der Wasserverhältnisse von Isar und Amper bei Moosburg ...   ansehen

Grafische Darstellung der Wasserverhältnisse von Isar und Amper bei Moosburg
(Die Balkenstärken repräsentieren die mittleren Wassermengen.)

Um dem (alten) E-Werk Uppenborn am Moosburger Werkkanal noch mehr Wasser zuführen zu können, wurde 1926 mit dem Wehr Unterreith an der Amper und dem Amper-Überführungskanal auch das Amperwasser herangezogen.
1930 wurde das alte E-Werk Uppenborn stillgelegt und der alte Moosburger Werkkanal (mit dem Wasser der Isar und der Amper) durchgeleitet zum Mittlere-Isar-Kanal und zu den neuen E-Werken Uppenborn 1 und 2.
Das Wasser des Überführungskanals wir nur zur Weiterleitung in den Mittlere-Isar-Kanal genutzt und nicht zur Erhöhung des Restwassers der Isar. Wenn die Isar mehr als 75 m³/s hat und damit die maximale Wassermenge im Werkkanal plus Mindest-Restwasser bedient werden kann, wird der Amper-Überführungskanal geschlossen und das Wehr Unterreith geöffnet.

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Für die Restwasserstrecke von Moosburg bis Landshut gibt es  keinen brauchbaren Pegel .
Der Pegel Moosburg meldet die Wassermenge kurz bevor der größte Teil des Wassers in den Mittlere-Isar-Kanal abgezweigt wird, der Pegel Landshut meldet die Wassermenge erst kurz nachdem das Wassers wieder zugeflossen ist.
Damit sind die Pegel Moosburg und Landshut nur bei Hochwasser von Interesse.

• bis 75 m³/s am Pegel Moosburg:

Der Isar bleibt nach dem Wehr Moosburg eine Mindest-Restwassermenge von nur 5 m³/s.

Trotz der geringen Mindest-Restwassermenge reicht es für eine Befahrbarkeit mit Einern.

• ab 75 m³/s am Pegel Moosburg:

Pegel Moosburg - 70 m³/s = Wassermenge Moosburg–Landshut.

Ideal wären ?? - ?? m³/s. Dann mäandert die Isar immer noch durch ihre Kiesbänke, hat aber ausreichend Wassertiefe auch für Zweier.

Das Klappenwehr vor Landshut kann je nach Wassermenge/Klappenstellung lebensgefährlich sein. Dies zu beurteilen sollte den ortskundigen Paddlern überlassen werden.

Zufluß Amper km 90,9
(meist unerheblich)

Volkmannsdorf (Ein-/Ausstieg) km 90,9

Wehr Moosburg,
Abzweig zum Mittlere-Isar-Kanal
km 94,1

Pegel Moosburg km 95,2

mehr Informationen vom Hochwassernachrichtendienst
Moosburg km 95,2

Zufluß Amper-Isar-Kanal km 95,7

Oberhummel (Ein-/Ausstieg) km 102,9

Marzling (Ein-/Ausstieg) km 110,2

Beurteilung der Strecke Freising - Moosburg (18,1 km)

Das Wehr Oberföhring leitet das Isarwasser mit 125 m³/s (bis max. 150 m³/s, wenn der Ismaninger Speichersee aufgefüllt wird) in den dort beginnenden Mittlere-Isar-Kanal.

Der Isar bleiben nach dem Wehr Oberföhring folgende Mindestrestwassermengen:

JanFebMärAprMaiJun JulAugSepOktNovDez
111116171821201814121111m³/s

Hinzu kommen nach Oberföhring etwa 5 - 10 m³/s durch die Münchner Stadtbäche, sodaß sich theoretisch folgende Mengen ab Freising ergeben:.

JanFebMärAprMaiJun JulAugSepOktNovDez
16-2116-2121-2622-2723-2826-3125-3023-2819-2417-2216-2116-21m³/s

Bis Moosburg ist damit immer ausreichend Wasser vorhanden.

Für die Beurteilung ist der  Pegel Freising  maßgeblich.

Für eine Befahrbarkeit mit Einern reichen 15 - 20 m³/s

Ideal sind 25 - 30 m³/s. Dann mäandert die Isar immer noch durch ihre Kiesbänke, hat aber ausreichend Wassertiefe auch für Zweier.

Ab 45 m³/s sind Erfahrung und sichere Bootsführung nötig in den natürlich gewordenen Strecken vor Moosburg mit starken Strömungen durch ständig wechselnde Baumhindernisse. Die Schlingen durch die Kiesbänke sind dann meist überflossen und das Wasser reicht von Böschung zu Böschung.

Ab 75 m³/s beginnen Hochwasserverhältnisse. Im Hinblick auf die "Natur"-Strecke vor Moosburg mit ihren häufig wechselnden Baumhindernissen sollten nur noch erfahrene und mit den örtlichen Verhältnissen vertraute Kanuten unterwegs sein.

Freising km 113,3

Pegel Freising km 113,7

Zufluß durch die
Münchner Stadtbäche
5 - 10 m³/s

Wehr Oberföhring
Abzweig Mittlere-Isar-Kanal km 142,9

mehr Informationen vom Hochwassernachrichtendienst

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Einzelbild:
beim Drüberfahren mit der Maus über die Liste wechseln die Bilder
Panorama:
Maus vom Listeneintrag aus exakt seitlich nach rechts in das Bild bewegen, dort Scrollbalken benutzen
Bilderserie:
Maus vom Listeneintrag aus exakt seitlich nach rechts in das Bild bewegen, dort Bild steuern mit

Luftbilder mit freundlicher Genehmigung von Klaus Leidorf Luftbilddokumentation, Simon Klopp und Werbeagentur Urselmann.
Datenquelle der historische Karten: Bayerische Vermessungsverwaltung - www.geodaten.bayern.de
Einige Bilder aus der Broschüre "Flußlandschaft Isar" mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft (LFW) und von E.u.A.Wagner.
Einige Bilder von Wasserwirtschaftsamt Weilheim, Hartmut Schubert, Stephanie Purm, Erich Pfeiffer, Erwin Kammerer, Florian Drechsel, Simon Klopp ...


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